GRID – ein neues Fachmagazin, das über das aktuelle Geschehen von Grafik- und Industriedesign zweimonatlich berichtet. Wechselnde Schwerpunktthemen beleuchten ausführlich aktuelle Tendenzen und Ereignisse in der Designszene. Interviews mit führenden Protagonisten, Rubriken zu Branding, Packaging Design und Materialien gehen auf die allerneuesten Entwicklungen ein. Die inhaltliche Tiefe der Textbeiträge von ausgewiesenen Experten, ein sorgfältiges Layout und die Qualität der visuellen Präsentation belegen den hohen Anspruch, den das Redaktionsteam an sich selbst stellt.

Gerrit Terstiege,  Chefredakteur, beantwortete uns in einem Interview fünf Fragen zu der neuen Publikation.

Warum ein neues Designmagazin?
Die GRID hat eine, wie wir meinen, sehr eigenständige Themenmischung, mit der wir Grafik- und Produktdesigner gleichermaßen ansprechen wollen. Natürlich gehören zu diesem Spektrum auch das Webdesign und das Designmanagement. Unsere drei Kernwerte sind Qualität, Internationalität und Aktualität – präsentiert in einem sehr klaren und zeitgemäßen Layout, das Mario Lombardo für uns entwickelt hat. 

Natürlich naheliegend, aber warum habt ihr euch für den Namen »GRID« entschieden?
Der Name wurde, neben dem Logo und unserem Erscheinungsbild, von der Peter Schmidt Group in Frankfurt entwickelt und steht für unsere Hauptzielgruppen. Grids sind ja bekanntlich die Basis vieler Entwürfe in heutigen Designprozessen, sie liegen sozusagen im Hintergrund. Und genau über die Hintergründe im Design wollen wir unsere Leser informieren. 
 

Wieviele Leute seid ihr im Team, wer kümmert sich um was?
Jochen Schnekenburger ist unser Art Director, Anna Bejar unsere Textchefin und Lilith Höger unsere Redaktionspraktikantin. Wir sind am Redaktionsstandort in Freiburg zur Zeit also ein kleines Team, das aber ausgebaut werden soll, und von zahlreichen Kollegen in München unterstützt wird. Im Januar soll noch ein Redakteur oder eine Redakteurin dazukommen, wir freuen uns übrigens jetzt schon über Bewerbungen!

Welche Themen werden den Leser in der aktuellen und in den kommenden Ausgaben erwarten?
Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Themenspektrum Start/Neustart. Wir stellen Jessica Walsh vor, die neue Geschäftspartnerin von Stefan Sagmeister, interviewen den Chefdesigner von Braun, Oliver Grabes sowie Manfred Gotta, einen der renommiertesten Namensentwickler. Thomas Edelmann befragte die holländische Designerin Marije Vogelzang, die sich von ihren Restaurants trennte, um sich wieder ganz der Designarbeit zu widmen. Und Erik Spiekermann schreibt über Agenturgründungen. In GRID 2 geht es um neue Farbstrategien – wir bringen dazu Interviews mit Hella Jongerius und Naoto Fukasawa, stellen einen kürzlich in Paris vorgestellten Sessel von Patricia Urquiola vor und zeigen die neuen Beton-Möbel von Matali Crasset. Mehr wird noch nicht verraten! 

Was wünscht ihr euch für die Zukunft von GRID?
Natürlich hoffen wir darauf, dass sich das Heft am Markt etabliert und eine möglichst breite Leserschaft findet. Jetzt sind wir erstmal gespannt auf Reaktionen – die erste Resonanz ist sehr positiv ausgefallen, was uns natürlich freut. Aber nichts ist in Stein gemeißelt – ein Designmagazin muss sich verändern können, um aktuell und attraktiv zu bleiben. Und wir stehen noch am Anfang.

Schwerpunktthema des ersten Heftes ist »Start«. Dabei ist der Name GRID weit mehr als nur das Akronym von Grafik (GR) und Industriedesign (ID). Es ist die Grundlage für grafische Gestaltung. Das eigentliche Anliegen von GRID ist aber die Vernetzung: ganz ausdrücklich sucht das neue Medium die Schnittstellen und Berührungspunkte der Design-Disziplinen untereinander. Praktische und pragmatische, wirtschaftliche und strategische Aspekte von Gestaltung stehen dabei ganz dezidiert im Fokus.

Das gibt es in der Erstausgabe zu Lesen:
– Ein Making-of-Beitrag über den genial einfachen Stapelstuhl der Bouroullecs für die Universität Kopenhagen
– Ein umfangreiches Porträt der New Yorker Grafikerin Jessica Walsh, der neuen Geschäftspartnerin von Stefan Sagmeister
– Ein kritischer Essay des renommierten Designtheoretikers Gui Bonsiepe
– Ein pointierter Text von Erik Spiekermann zum Thema Agenturgründungen
– Ein Interview zur neuen Ausrichtung des Braun-Designteams mit Chefdesigner Oliver Grabes

GRID #1
Zeitschrift für Gestaltung / Graphic + Industrial Design

Chefredaktion: Gerrit Terstiege
Editorial Design: Mario Lombardo
Verlag: Detail-Verlag, München
Erscheinungsweise: 6 x jährlich
Veröffentlichung: November 2012
Sprache: Deutsch/Englisch
Format: 23 x 29,8 cm
Umfang: 116 Seiten
Preis: 15,50 Euro
ISSN: 2195-3015

Slanted verlost 10 Ausgaben der Erstausgabe von GRID. Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt eine Email an verlosung@slanted.de unter Angabe eurer vollständigen Adresse und dem Betreff »GRID«. Die Verlosung endet am Montag, den 19.11.2012, 11 Uhr. Wer an der Verlosung teilnimmt, erklärt sich damit einverstanden, News von Slanted zu erhalten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

 

Julia

Die Verlosung ist beendet. Je eine Ausgabe der neuen Grid haben gewonnen:

Andrea Preiss, Frankfurt
Gina Höhm, Frankfurt
Anne Klein, Hamburg
Alice Rzezonka, Köln
Steffi Ohst, Berlin
Fabian Moller, Düsseldorf
Jürgen Bauer, München
Elisa Gatzka, Seehausen
Dalila Keller, Augsburg
Jasmin Koch, Wiesbaden

Die Gewinner wurden soeben per Mail informiert. Herzlichen Glückwunsch!

Elisa

Heute war meine "Grid" im Breifkasten, yeah! Ein ganz schön dickes Ding, die nächsten Tage wird bei mir auf jeden Fall keine Langeweile aufkommen.
Hab mich riesig über den Gewinn gefreut, danke liebes Slanted-Team :)

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